Deutschland hat ängstliche Freunde in den USA und Großbritannien, in Frankreich und Rußland. Sie fürchten eine starke deutsche Nation und eine starke Deutsche Mark. Andererseits steht in den USA die deutsche Sprache an der fünften Stelle der Sprachen, die am häufigsten gesprochen werden. Niemand hat ein Problem damit.
Leopold Kohr
"1992 schrieb der Bierbrauer Freddy Heineken, angeregt durch die Philosophie Leopold Kohrs, einen Artikel über die Zukunft Europas mit dem Titel Eurotopia - Ein Europa der 75 Regionen, nicht der Staaten. Danach gab er bei Prof. Wesseling den Entwurf einer entsprechenden Landkarte in Auftrag, die Leopold Kohrs Idee der Aufteilung der Nationen entwurfartig widerspiegelte."
Manfred W. K. Fischer: "Bereits im September 1941 erschien im New Yorker Magazin "The Commonweal" ein Artikel Kohrs mit dem Titel "Disunion Now". Darin sprach er sich erstmals gegen den nationalen Größenwahn und für ein Europa der Kantone aus. Die nationalstaatlichen Einigungsprozesse der Vergangenheit hätten nur imperiale Großmächte hervorgebracht, die sich gegenseitig in den Haaren lägen, so Kohr damals. Anfang der 1950er Jahre vollendete Kohr dann sein Hauptwerk "The Breakdown of Nations" (Das Ende der Großen). Erst 1957 wurde das Buch in London veröffentlicht. Ein Indiz dafür, dass Kohr mit seinen Ideen seiner Zeit weit voraus gewesen ist.
Nach Kohrs Ansicht lag/liegt das Wohl des Menschen nicht im permanenten wirtschaftlichen Wachstum, sondern in der Rückkehr zum "menschlichen Maß". Er behauptete, dass hinter allen Formen des sozialen Elends eine einzige Ursache stünde: etwas (Staat, Wirtschaftseinheit, Betrieb, Institution) sei zu groß geworden. Um dies zu untermauern wies er auf die Analogie der Saurier hin, die ebenfalls an ihrer Größe zugrunde gegangen seien. Jede Vereinigung zu einer größtmöglichen Einheit sei die Vorstufe zum Verfall, so Kohr weiter. Als Beispiel führte er bereits damals einen Vielvölkerstaat wie die UdSSR an – heute längst in kleinere Einheiten zerfallen. Ein Staat sollte eine Bevölkerungsgröße von 12 bis 15 Millionen Menschen nicht übersteigen, denn dann würde er seine reibungslose Funktionsfähigkeit verlieren. Der Kontakt der Staatsspitze zur Bevölkerung wäre nicht mehr optimal gewährleistet."
Auflösen der BRD, Bilden von sieben EU-Mitgliedern
Wo wäre ein Problem, wenn es in der Europäischen Union statt eines Mitgliedes „Bundesrepublik Deutschland“ sieben Mitglieder gibt, die aus deutschen Bundesländern oder Freistaaten bestehen? Jedes Land hätte seine eigene Verfassung und die endlosen Diskussionen um Deutschland hätten endlich ein Ende. Zwei Auslöser für eine solche Umgestaltung gibt es:
- Die Öffentliche Hand ist von Ausnahmen abgesehen hoffnungslos verschuldet.
- Die Umverteilungsbehörden für Steuern und Subventionen plus der Organisationseinheiten für Gebühren und Abgaben sind unbezahlbar.
- 12,9 Mio Hamburg und Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen
- 7,8 Mio Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin
- 9,7 Mio Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen
- 18 Mio Nordrhein-Westfalen
- 11,1 Mio Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland
- 10,3 Mio Baden-Württemberg
- 12 Mio Bayern
Lediglich eine kleine Elite profitiert finanziell abseits der Öffentlichkeit. Hans Kolpak: „90 Prozent des Volkes gehen leer aus und legen drauf.“ 50 Prozent Staatsquote sind eine Schande für eine zivilisierte Nation. Angesichts solcher finanziellen Probleme haben deutsche Bundesbürger keinen Grund, auf korrupte Nationen wie Griechenland oder weitere Staaten zu herabzublicken, die weniger wohlhabend sind, um einen solchen Sozialstaat zu unterhalten. Sieben Freistaaten können sein:
Deutschlandkarte von Patricia.fidi

Eine Initialzündung im strategischen Sinne von Wolfgang Mewes ist das allmähliche Zurückfahren von Subventionen und Steuervorteilen, das Streichen von Bagatellsteuern, Gebühren und Abgaben. Diese Aufgaben werden innerhalb der öffentlichen Haushalte gelöst und bringen Bewegung in die deutsche Volkswirtschaft. Von Jahr zu Jahr wird entschieden, wie es weitergeht. Das ist eine konstruktive Alternative zu der kurzsichtigen Politik von einem Wahltermin zum anderen. Ein Unternehmen wäre längst bankrott und aufgelöst, aber ein Staat existiert für die Menschen, die unter seiner Herrschaft im Staatsgebiet leben.
Ein Ruck durch Deutschland ist überfällig. Da der am 26. April 1997 von Roman Herzog angemahnte "Ruck durch Deutschland" inzwischen einem "Druck auf Deutschland" gewichen ist, kann es für die deutsche Nation nur noch um große Ziele gehen. Roman Herzog: „Aber es ist auch noch nicht zu spät. Durch Deutschland muß ein Ruck gehen.“ Doch der Irrtum von Roman Herzog ist groß: Niemand muß ein Opfer bringen. Wenn wir aufhören, Geld zu verbrennen, profitieren alle finanziell, auch die Eliten, und haben mehr Zeit zum Leben.
Unser sinnvoller Grund, national zu denken und zu handeln, sind unsere wirtschaftlichen Interessen in Regierung und Verwaltung, in Unternehmen und in Haushalten. Wir brauchen als Mitglieder der Europäischen Union keine Bundeswehr und können uns hundertprozentig darauf konzentrieren, schuldenfrei zu wirtschaften. Die Lügner, die im deutschen Volk Feindbilder schüren, um Antifas und Neonazis gegeneinander zu hetzen, verfehlen ein volkswirtschaftlich sinnvolles Ziel. Vera Lengsfeld: "Insgesamt werden 33 Millionen Euro verpulvert, 31 Millionen gegen „Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus“, 2 Millionen gegen Linksextremismus."
Als Pressetext veröffentlicht am 05.02.10 12:00 PM-2010-05-5
Schäubles Finanzkrise: Nationalpartei empfiehlt Migration der BRD in sieben Mitglieder der EU
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble warnt am 13. Januar 2010 sehr eindringlich: „Ich sehe die potenzielle Gefahr, dass wir schon auf die nächste Krise zusteuern. ... Meine Fantasie reicht nicht aus, mir vorzustellen, wie die westliche Gemeinschaft eine zweite Krise dieser Dimension bewältigen könnte“.
Max Otte, Wirtschaftsprofessor von der Fachhochschule Worms und Autor des Buches „Der Informationscrash – Wie wir systematisch für dumm verkauft werden“ am 30. November 2009: „Die Politik ist leider machtlos. Die Finanzlobby ist zu stark – die Banker sitzen bei Frau Merkel auf dem Schoß. Nehmen Sie nur das Beispiel Hypo Real Estate: Aktionäre und Steuerzahler mussten bluten, um das Institut zu retten. Die Banken als Geschäftspartner aber waren fein raus – sie sind zu 100 Prozent ausgelöst worden.“
Erhard Geyer, Vorsitzender des Deutschen Beamtenbundes (DBB) am 26. Dezember 1995: "Weil die kleineren Länder nicht die wirtschaftliche
Kraft aufbringen können, große strukturelle Probleme aus eigener Kraft zu lösen, hängen sie am Tropf des Bundes und nähren sich über Gebühr aus den Taschen der Steuerzahler."
Tatsächlich haben elf der sechzehn deutschen Bundesländer weniger als 5 Millionen Einwohner. Sie sind wirtschaftlich nicht stark genug, um als Mitglieder der Europäischen Union eine nennenswerte Rolle zu spielen. Legt man jedoch die sechzehn Bundesländer zusammen, wie auf NationalPartei.eu bereits am 5. Februar 2010 vorgeschlagen, dann entstehen sieben starke Länder mit 8 bis 18 Millionen Einwohnern. Zwölf EU-Mitglieder haben weniger als 8 Millionen Einwohner. Von den 27 Mitgliedsstaaten der EU haben von Deutschland abgesehen nur sechs mehr als 18 Millionen Einwohner.
Hans Kolpak, Initiator von NationalPartei.eu: „Unser sinnvoller Grund, national zu denken und zu handeln, sind unsere wirtschaftlichen Interessen in Regierung und Verwaltung, in Unternehmen und in Haushalten. Wir brauchen als Mitglieder der Europäischen Union keine Bundeswehr und können uns hundertprozentig darauf konzentrieren, wieder schuldenfrei zu wirtschaften. Eine Staatsqote von 10 Prozent wie im Deutschen Kaiserreich ist greifbar nahe.
Deutsch ist die Muttersprache von etwa 105 Millionen Menschen weltweit. Um deutsche Sprache, deutsches Brauchtum und deutsche Kultur zu pflegen, brauchen wir keine Bundesrepublik. Das ist ein viel zu teures Auslaufmodell aus 1949. Wir können uns die BRD nicht leisten! Mindestens 80 Millionen Menschen sprechen Deutsch als Fremdsprache. Das sind insgesamt 185 Millionen Menschen, die einem weltweiten überstaatlichen Deutschlandverein beitreten können. Das wäre etwas, was es noch nie zuvor gab – ohne Soldaten und ohne Waffen! Die meisten Gesetze werden sowieso von der EU vorgegeben. Und der Lissabon-Vertrag hebelt gerade das Grundgesetz aus. Der Traum von einer deutschen Verfassung ist ausgeträumt. Darauf warten wir seit 1990. ‚Warten auf Godot‘ heißt vergeblich warten.
Die Dinosaurier sind ausgestorben, warum nicht auch die Bundesrepublik Deutschland? Schließlich wurde der Föderalismus eingeführt, um eine starke Zentralregierung in Berlin zu verhindern. Schon das Deutsche Kaiserreich war unseren europäischen Nachbarn ein Dorn im Auge. Diese Ängste sind lebendiger als je zuvor. Die USA und Großbritannien, Frankreich und Rußland wären sofort bereit, eine solche Neuordnung zu unterstützen und zu begleiten. Wir sollten unsere Freunde mit ihren eigenen Waffen schlagen – ohne Bürgerkrieg.“
Als Pressetext veröffentlicht am 19.02.10 09:30 PM-2010-07-2
Leopold-Kohr-Akademie
Kulturpublizist Dr. Anton Thuswaldner: "Für Leopold Kohr hatten jedes Land und jede Region ein unabdingbares Recht auf Selbständigkeit und Unabhängigkeit. Er wollte die kleinen Einheiten und deren Bewohner befreit wissen vom Zugriff großer Mächte und Konzerne. Das, wofür er politisch kämpfte, galt in der Literatur lange schon als Selbstverständlichkeit."
Leopold Kohr
Das Ende der Großen
Zurück zum menschlichen Maß
Salzburg/Wien 2002 (Otto Müller Verlag); 343 Seiten; ISBN 3-7013-1055-6
Neuausgabe der deutschen Fassung von „The Breakdown of Nations“ (London 1957)
Bereits vor fünfzig Jahren sagte Leopold Kohr das Ende der großen Machtblöcke voraus und empfahl die Rückkehr zum menschlichen Maß. Dieses Plädoyer für die „richtige Größe“ entstand in einer Zeit, in der Wachstum und internationale Zusammenschlüsse dominierten, und ist heute – im Zeitalter der Globalisierung – aktueller denn je. Der Slogan „small is beautiful“, den Kohrs Schüler und Freund Fritz Schumacher in den 70er Jahren berühmt machte, hatte Kohr schon früher ausführlich begründet: Kleine Staaten und und soziale Einheiten seien effizienter und friedlicher als große. In brillanter Analyse zerlegt Kohr die Ideologien des Größenwahns in der Politik und in der Wirtschaft. Er zeigt anhand zahlreicher Beispiele aus Geschichte und Gegenwart, warum große Einheiten zwangsweise scheitern müssen und nur die Einhaltung des richtigen Maßes die Menschheit vor dem Sturz in den Abgrund retten kann. Die Leopold-Kohr-Akademie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die bedeutenden Werke Kohrs in einer neuen Reihe herauszugeben, derer erster und wohl wichtigster Band hiermit vorliegt.
Meldungen
WELT-ONLINE am 10. Juni 2010: Anzahl der Bundesländer soll auf acht sinken


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